Projekte
Entsorgung in Sursee
Downloads
Hyperlinks
Zur Startseite
Energiestadt Sursee
Titel
Über die Umweltkommission der Stadt Sursee
Websites der Stadt Sursee
Öffentlicher Verkehr
Freizeit und Sport
Webcam
Das Wetter in Sursee
Kontaktieren Sie uns
Impressum
Ausschuss: Präsident, CVP Stephan Beck
  FDP, QV Neufeld Heiner Schweizer
  SVP Daniel Ryf


Stadt, RUV Thomas Bachmann (vAw*)
 
Mitglieder: Ganzer Ausschuss  
  SP Gody Glanzmann
  FDP Josef Ineichen
  SVP Oliver Randa
  privat Bruno Wickihalder
  SP Markus Kaufmann
  CVP Nicole Fischer-Läubli
     
  SR/Bauvorsteher Bruno Bucher (vAw*)
     
    *vAw: von Amtes wegen
     

Haben Sie Fragen, Anregungen? Kontaktieren Sie uns!

 

 

Pflichtenheft:

  • Grundsatz:
    Die nachhaltige Entwicklung ist die eigentliche Herausforderung für Gemeinden und Städte im 21. Jahrhundert. Im Schlussbericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (Brundtland-Kommission, 1987) wird der Ausdruck "Nachhaltigkeit" wie folgt definiert:
    "Nachhaltig ist eine Entwicklung, wenn sie gewährleistet, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu beeinträchtigen."
    Gemeint ist damit eine Entwicklung, welche ein Gleichgewicht zwischen einer prosperierenden Wirtschaft, einer solidarischen Gesellschaft und einer intakten natürlichen Umwelt darstellt. Umweltschutz ist somit ein wesentlicher Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik und steht gleichwertig neben wirt-schaftlichen und sozialen Anliegen.
  • Handlungsbedarf
    Die globalen Ziele einer nachhaltigen Politik und der globalen Entwicklung sind in der Agenda 21, dem Dokument von Rio (1992), umschrieben.
    Im Bereich der Abfallbewirtschaftung und des Gewässerschutzes hat die Schweiz bereits Massgebendes geleistet. Noch grosser Handlungsbedarf besteht in den Bereichen:
    - Klimaschutz:
    Die Senkung des Verbrauchs nicht erneuerbarer Energien ist die grösste Herausforderung an die Politik.
    - Luftreinhaltung und Lärmschutz:
    Verkehr als Hauptproblem.
    - Natur- und Landschaftsschutz:
    Verlust von bestehenden natürlichen Lebensräumen verhindern, neue Lebensräume schaffen, naturnahe Strukturen im Siedlungsraum fördern, qualitativer und quantitativer Bodenschutz.
    - Bauökologie:
    Mehr als die Hälfte aller Abfälle stammen aus dem Bauwesen. Eine nachhaltige Bauweise reduziert den Ressourcen- und Energieverbrauch auf ein Minimum und verhindert zusätzliches Verkehrsaufkommen.

    - Gewässerschutz und Abfallbewirtschaftung:
    Bestehende Standards halten, verfeinern und stärken. Die Entwicklungen in diesen beiden Bereichen sind zu überwachen.

  • Aufgaben der Umweltkommission

    Die Umweltkommission der Stadt Sursee…
    - berät den Stadtrat in Umweltfragen, nimmt Stellung zu aktuellen, umwelt-relevanten Projekten in der Stadt und stellt entsprechende Anträge für Massnahmen und Aktionen (z.B. bei Vernehmlassungen umweltrelevanter Projekte).
    - nimmt Anregungen und Meinungen aus der Bevölkerung, von Parteien und interessierten Gruppierungen entgegen.
    - führt Projekte und Aktionen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Um-weltanliegen durch.
    - pflegt das Netzwerk mit den Nachbargemeinden, dem Kanton und mit anderen Kommissionen und Organisationen.
    - begleitet den Energiestadtprozess konstruktiv und kritisch.
    - nimmt Einsitz mit mindestens einem Mitglied in Baukommissionen und weiteren Gremien bei öffentlichen Bauten der Stadt Sursee.

Die Umweltkommission befasst sich mit trategisch/konzeptionellen Fragen. Die technische Lösungsfindung und planerische Umsetzung ist Aufgabe der zuständigen Verwaltungsstellen.

Wahl:

Der Stadtrat wählt folgende Mitglieder und Berater aufgrund von Anträgen aus Parteien, Vereinen oder Privatpersonen:
- Präsident/in
- max. 15 Mitglieder
-  Berater ohne Stimmrecht: Umweltbeauftragte/r
Der Stadtrat wird durch den/die Bauvorsteher/in in der Kommission vertreten.

Leitender Ausschuss:

Die Umweltkommission wählt 3 Mitglieder in den leitenden Ausschuss. Bei der Zusammensetzung des Ausschusses wird auf eine ausgewogene Vertretung geachtet (maximal ein Mitglied pro Gruppierung/Partei). Zusammen mit dem Präsidenten/der Präsidentin und dem Umweltbeauftragten bereitet der Ausschuss die Aktivitäten vor und macht der Kommission entsprechende Vorschläge.

Vollzug:

Der Stadtrat beauftragt den Präsidenten/die Präsidentin der Umweltkommission mit dem Vollzug und der Kontrolle der Einhaltung dieses Pflichtenheftes.

Der/die Präsident/in der Umweltkommission hat folgende Aufträge zu erfüllen:

- Umsetzung des Pflichtenheftes
- Kontrolle der Aufgaben der Kommission
- Jährliche Berichterstattung über die Aktivitäten der Umweltkommission (Jahresbericht / Jahresrückblick)

Inkrafttreten:

Das vorliegende Pflichtenheft tritt per 01. Januar 2014 in Kraft.
Das vorliegende Pflichtenheft ersetzt das bisherige Pflichtenheft vom Februar 2001 vollumfänglich.

Sursee, 25. September 2013

Beat Leu, Stadtpräsident

Godi Marbach, Stadtschreiber